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| | Literaturlandschaft Österreich: Ilse Aichinger (Site not responding. Last check: 2007-10-26) |
 | | Für Ilse Aichinger und Thomas Bernhard, für Elfriede Jelinek und Hans Lebert ist Auschwitz kein einmalig-schicksalhaftes Ereignis, sondern die Folge von Denkstrukturen, die ganz aktuell wieder aufbrechen: "Braune Flecken" (Flächen?) in der Polizei, Untertänigkeit und Gewalt, Gleichgültigkeit, Intoleranz und Diskriminierung der "Anderen", der Fremden. |
 | | Ilse Aichinger aber wird sie immer wieder aufsuchen - "Großmutter, wo sind deine Lippen hin, / um die Gräser zu schmecken" -, sie wird den Verachteten und Verlorenen nachgehen, wird von den Erfolglosen, den "Gebückten, den unfreiwilligen Schlachtenteilnehmern" sprechen. |
 | | Abgewiesen werden aber auch Haß, Selbstgerechtigkeit und politisches Gutmenschtum, wodurch sich Ilse Aichinger auch radikal abgrenzt gegenüber manch nachgeborenem Anrainer in der LiteraturLandschaft Österreich. |
| polyglot.lss.wisc.edu /german/austria/aichinger.html (867 words) |
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