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| | Judith Butler - Kritik der ethischen Gewalt - Perlentaucher.de, Kultur und Literatur Online |
 | | In Auseinandersetzung mit Adorno, Cavarrero, Foucault, Levinas und der Psychoanalyse zeigt Butler, daß jede dieser Theorien etwas ethisch Bedeutsames enthält, das sich aus den Grenzen ergibt, die jedem Versuch gezogen sind, Rechenschaft von sich selbst abzulegen: Noch in demjenigen, das wir "ethisches Scheitern" nennen, steckt eine ethischeWertigkeit und Bedeutsamkeit. |
 | | Auf die Frage, warum wir letztlich moralisch sein sollten, antworte Butler: "Weil wir alle verletzlich sind, sind wir allen verpflichtet." Radikal ethisch zu sein, führt Assheuer diesen Gedanken aus, heißt, moralisch zu sein, ohne einer Norm zu folgen. |
 | | Ein Plädoyer für eine Moral "aus der Anerkenntnis der eigenen Widersprüchlichkeit" sieht Rezensent Friedrich Wilhelm Graf in Judith Butlers "bisweilen sehr dunklen" Frankfurter Vorlesung "Kritik der ethischen Gewalt". |
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