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 | | Diesen schickte sie heimlich nach Arkadien, um ihren Sohn vor Nachstellung zu sichern, vielleicht auch, ihn herbeizurufen, damit er sich an die Spitze der Bürger stelle, denen sich Polyphontes durch seine Tyrannei verhaßt gemacht hatte, und den väterlichen Thron wieder erringe. |
 | | Beide hatten nun keinen andern Gedanken, als daß der Fremdling, der vor dem Könige erschienen sei, den Preis zu verdienen, gewiß den armen Aipytos in Arkadien ermordet und seinen Leichnam nach Messene gebracht habe. |
 | | Sie besannen sich nicht lange, und da der Fremde, von Polyphontes in seine Königsburg aufgenommen, seine Wohnung in derselben hatte, betrat die Königin, von Rachedurst erfüllt, mit einer Axt bewaffnet und von ihrem Vertrauten, dem alten Diener, begleitet, nächtlicherweile die Kammer des Fremden, in der Absicht, den Schlummernden zu erschlagen. |
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